Machen wir uns nix vor: Leben ist Leiden!


Alles was Du lieb hast geht vorbei,
Drum halt nix fest und lass die Dinge frei,
und wenn sich die Gedanken drehn,
wo alle Ängste erst entstehn,
verschwendest Du nur Deine Zeit dabei,
weil alle Dinge gehn nun Mal vorbei

Unperfekt vergänglich ist unser aller Leben,
Unerträglich möglich ist es alles zu verlieren,
Weniger vergeblich als dem Sterben zu vergeben,
den Augenblick der Gegenwart verbittert ignoriern,

alles was uns wichtig ist, vergeht,
weil irgendwann was Neues draus entsteht,
wer traurig ist vergisst die Zeit,
die alle Dinge stets befreit,
die Unbeständigkeit der Welt besteht,
was auch immer kommt auch wieder geht

Wo sind all die Toten, die im Krieg krepieren,
und Sind Soldaten Mörder, wenn der Tod im Krieg entsteht?
Was wird wenn wir sterben, nur mit uns passieren?
Und warum muss man töten, was von selbst vergeht?

Sorg Dich nicht, die Dinge gehn vorbei,
Liebe ist als Liebe immer frei,
die kommt nicht vom in Urlaub fahrn,
und auch nicht vom sich schuldig sparn,
die Tränen drum sind Zeitverschwenderrei,

Das Trauern um die Toten, entfesselt das Vertrauen,
in die ganze Wahrheit. aus der die Welt besteht,
Aus dem Tod geboren, um das Dasein zu durschauen,
Als ein Teil des Ganzen, am Rad des Lebens dreht

Keine Angst, es wird so wie Du denkst,
und umso mehr Du an Gedanken hängst,
die sich nur ums Unglück drehn,
nur finster in die Zukunft sehn,
Dein Leben an die Dummheiten verschenkst,
die nur den Sinn ham dass Du Dich halt kränkst

 

 


Geburt ist Leiden, Tod ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Gewünschtes nicht kriegen ist Leiden, Gesellschaft mit Unliebsamen sind Leiden, Schmerzen sind Leiden, falsche Vorstellungen sind Leiden, Geliebte verlieren sind Leiden, das alles zu Ende geht: Leiden!

Kurz: Leben ist Leiden!

Das "schöne Leben" geht vorbei, spätestens mit dem Tod.
Es ist endlich.
Alles ist endlich.
Alle Gebilde vergehen.
Alles ist immer in beständiger Unbeständigkeit.
Alles verändert sich.
Alles.

Nichts, was wir sehen, was wir fühlen, was wir wahrnehmen als lebendige Wesen von der Einzelle bis zum Mensch, ist aus sich selbst entstanden. Nichts. Nicht Du, nicht ich, nicht die, nicht der. Kein Ding ist aus sich selbst entstanden. Keine Sonne, kein Planet, keine Gravitation, noch nicht mal das NICHTS ist aus sich selbst entstanden.

NICHTS.

Warum ist Leben Leiden? Weil es uns dürstet nach Gefühlen. Nach Gebilden, die sich fühlen. Gelüste die sich bilden. Lust. Weil wir haften an den Dingen die vergehen. Gleich, welcher Art.

Umso schöner was ist, umso schmerzlicher, wenn es vorbei geht.
Umso entspannter was ist, umso entspannter, wenn es vorbei geht.

Es ist demnach zu empfehlen damit anzufangen, sich zu entspannen.

Es ist, wie es ist.

Also warum dann dem nicht vertrauen? Hast Du es erfunden? Hab ich es erfunden? Hat sie, hat er, haben die das erfunden? Nein!

Was macht Dich nervös? Was versetzt Dich so in Unruhe?
Dein Wille!
Der Wille überhaupt ....

.... und selbst der, ist nicht aus sich selbst entstanden, sondern hat sich gebildet. Durch Erfahrungen, Wahrnehmungen, Gelüste. - Ideologien ....

Wer WILL, muss die Konsequenzen tragen, gleich welcher Art.

Wille ist die Aktion, Leiden zu erzeugen.
Wille ist die Aktion, Leiden zu beenden.

Es geht darum, das für sich selbst zu begreifen.
Für sich allein. - In Stille ....