Ein jeder Tag ist ein neues Leben


“Explanations of death and impermanence, “the Karmapa stated, “are not meant to instill fear, but rather to point to a continual opportunity for change.” “We tend to think of death as a final ending, a single event,” the Karmapa explained, “just like a movie that comes to an end and that’s it. There is no second chance. But this is not the case here. The progression is not linear, beginning at one point and stopping at another. Birth and death go around in a circle.” With each moment come birth and death, or we could see one day as a whole lifetime. In the morning a new life begins, in the evening it passes away, and the next day another life begins. Thinking in this way, we become very familiar with death; it resembles an old friend. ~The Gyalwang Karmapa Reflects on the Cycles of Life


Es sollen keine Ängste entstehen durch die Erläuterungen zu Tod und Unbeständigkeit, sagt der Karmapa, sondern eher die Veränderung zur kontinuierlichen Gelegenheit verdeutlichen. Wir neigen dazu, den Tod als ein einmaliges, beendendes Ereignis zu betrachten. Gerade wie in einem Spielfilm, der anfängt, um zu Ende zu gehen, ohne jede zweite Chance. Aber genau das ist hier nicht der Fall, führt der Karmapa fort. Dieser Vorgang ist nicht linear, als würde er an einem Punkt beginnen um am Nächsten anzuhalten. Geburt und Tod bewegt sich im Kreislauf.

In jedem Moment passieren Geburt und Tod. Wir können jeden Tag als ganze Lebenszeit betrachten. An jedem Morgen wo wir wach werden beginnt ein neues Leben, am Abend geht es vorbei und am nächsten Morgen beginnt wieder ein neues. Wenn wir das auf diese Weise begreifen, können wir sehr vertraut werden mit dem Tod. Es erinnert uns an einen alten Freund.